+ Der richtige Moment Einer der Hauptunterschiede zwischen der Malerei und der Fotografie besteht darin, dass sich eine Szene in einem Sekundenbruchteil vollständig erfassen lässt. Im Idealfall wird durch die Wahl des richtigen Moments nicht nur das Geschehen dargestellt, sondern auch eine gut gestaltete Aufnahme erstellt. Für einen unbemerkten Schnappschuss oder eine Action-Aufnahme empfiehlt es sich, Entfernung und Belichtung nach Möglichkeit schon vorher einzustellen und sich auch schon vor der Aufnahme Gedanken über den Aufnahmestandpunkt und die Bildgestaltung zu machen.
+ Die richtige Perspektive Die meisten Kameras sind für Aufnahmen in Augenhöhe konstruiert. Die meisten Aufnahmen werden deshalb auch aus diesem Blickwinkel gemacht. Aufnahmen aus einer anderen Perspektive sind daher oft besonders eindrucksvoll.
+ Der goldene Schnittpunkt Das Motiv kann mit dem goldenen Schnittpunkt bzw. einer Dreiteilung harmonisch gestaltet werden. Wichtige Bildteile sollen in diesen Schnittpunkt zu liegen kommen.
+ Horizont Der Horizont eines Bildes sollte möglichst nicht in der Mitte liegen oder schräg verlaufen. Aussagekräftige Bilder sind mit tiefliegenden oder hochliegenden Horizonten zu erzielen. Hochliegender Horizont: Blickrichtung wird in erster Linie die Erde, tiefliegende Bildelemente werden aussagekräftig. Tiefliegender Horizont: Motive, die mit dieser Linie aufgenommen werden vermitteln Weite, Endlosigkeit, Ruhe. Hochliegende Bildelemente sind aussagekräftig.
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